Mehr Tiefen als Höhen…

Am 15. und 16. Oktober fand unser 2. Bundesligastart der Saison 2016/2017 in Berlin statt. Gespielt wurde auf der Neuen City Bowling Hasenheide auf einem 40 Fuß Pattern.

Wir (Ruth Hehl, Melanie Schmitz, Barbara Budszus und Sabrina Grabowski) sind bereits mit einem unguten Gefühl in Richtung Berlin gefahren, da Charmaine Pita dieses Mal leider nicht mitfahren konnte und Melli gesundheitlich sehr angeschlagen war. Trotzdem haben wir uns auf ein schönes Wochenende gefreut und habe uns fest vorgenommen, das Beste aus dem Wochenende zu machen.

Leider war in den ersten 3 Spielen irgendwie der Wurm drin und wir sind alle nicht so richtig ins Spiel gekommen. Mit Gängen von 622, 688 und 648 konnten wir die ersten 3 Spielen alle nicht für uns entscheiden. Das erste Spiel haben wir gegen den BC Ihme Hannover (684) verloren und das zweite Spiel gegen die Damen aus Kiel (792). Anschließend haben wir dann auch noch die Punkte an die Berlinerinnen vom BHB 2001 Berlin abgeben müssen, sodass wir mit 0 Punkten in die Mittagspause gehen musste. Unser bis jetzt schlechtester Start in ein Bundesliga-Wochenende. Trotz des schlechten Ergebnisses haben wir uns die Laune nicht vermiesen lassen und haben uns in der Pause dann ordentlich gestärkt. Voll motiviert sind wir in die zweite Halbzeit gegangen, doch leider wurde unser ungutes Gefühl auch hier wieder bestätigt. Auch wenn wir uns dieses Mal gebessert haben und uns auch deutlich sicherer gefühlt haben, mussten wir auch im Spiel 4 die Punkte leider an die Dortmunderinnen abgeben. Das Spiel war bis zum Schluss spannend und wir haben es dann leider mit 741 zu 756 Pins verloren. Das 5. Spiel haben wir leider ebenfalls mit 685 zu 700 gegen BV Brackwede verloren. Im letzten Spiel konnten wir uns dann endlich die ersten Punkte erkämpfen. Mit 713 Pins konnten wir gegen die Mädels vom BC Gettorf gewinnen. Wir waren natürlich überhaupt nicht zufrieden mit dem Ergebnis und haben den Abend dann im Amrit und Mirchi (ein sehr guter Inder) ausklingen lassen. Am nächsten Morgen lief es bei uns deutlich besser, auch wenn diesmal Sabrina und Melli gesundheitlich sehr angeschlagen waren. Mit 752 Pins im ersten Gang konnten wir erst gegen die BC Strikers Hamburg (696) und anschließend noch mit 678 Pins gegen die Berliner Damen vom BC Phoenix 71 (644) gewinnen. Im letzten Spiel wurde es dann nochmal sehr schwer für uns, denn die Rechlinghauserinnen haben wirklich sehr gut gespielt, sodass wir uns dann mit 679 zu 781 Pins geschlagen geben. Insgesamt haben wir 6 Spiel-Punkte + 4 Bonus-Punkte geholt und haben somit nicht nur den 1. Platz abgeben, sondern haben uns auch noch direkt auf den 6. Platz runter gespielt, aber es fehlen uns nur 9 Punkte bis zum ersten Platz – ein Katzensprung. Die Stimmung im Team war trotzdem jederzeit gut und dieses Wochenende hat uns umso mehr gezeigt, wie wichtig es ist, dass man als Team zusammen passt. Trotz des schlechten Ergebnisses haben wir uns sehr gut verstanden und haben immer wieder versucht und gegenseitig zu helfen und aufzubauen. Dafür bin ich meinem Team sehr dankbar! Wir hatten ein schönes Wochenende in Berlin und beim nächsten Start greifen wir dann in Moers wieder voll an und kämpfen uns wieder nach oben, denn wir wollen unseren 1. Platz zurück :)

Es gab an diesem Wochenende noch 2 ganz besondere Highlights, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Die Damen mussten den Samstag leider bis zur Mittagspause zu dritt spielen und auch nach der Pause mussten sie noch zu dritt starten. Die Gettorfer Mädels waren sich daher sicher, dass sie dieses Spiel gewinnen werden, bis dann plötzlich im 6. Frame endlich Stephanie Grabowski von ihrer Schulung kam und in den letzten Frames dann noch 86 Pins holte, sodass die Berlinerinnen das Spiel dann noch 2 Pins gewinnen konnten. Wahnsinn! Ein weiteres Highlight gab dann noch am Sonntag bei den Männern. Mark Jacobs (BC Hanseat) ist beim Einschlag in die Pins der Ball geplatzt, sodass dann alle zusammen auf den Bahnen, in der Maschine und im Ballrücklauf die Einzelteile des Balls zusammen suchen mussten. Das Gelächter war natürlich auf der gesamten Bowlingbahn groß.

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