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Ein Bericht von Ruth Hehl

Am 18./19.11.2017 fanden die Deutschen Ländermannschaftsmeisterschaften, für uns Damen in Langen / Nähe Frankfurt, statt.

Leider standen uns auch in diesem Jahr keine Spielerinnen aus unserer 1. Bundesligamannschaft zur Verfügung, daher spielte das Team
aus der 2. Bundesliga in der gewohnten Aufstellung: Sabrina Grabowski, Melanie Schmitz, Daniela Bäcker, Charmaine Pita, Ruth Hehl und
wir holten uns eine Verstärkung aus Recklinghausen dazu, nämlich Antje Materne.
Diese Aufstellung ist möglich da man als NRW-Team startet und wir wollten die beste Ausgangslage für unser Team.

Es nahmen 14 Bundesländer an dieser Meisterschaft teil und es wurde in 2 Gruppen à 7 im 5er Team und nach folgender Punkteregelung gespielt.

Spieler gegen Spieler                =      jeweils 2 Punkte 
Mannschaft gegen Mannschaft   =     4 Punkte               d.h. man kann maximal 14 Punkte pro Durchgang erreichen

Anmerkung meinerseits, diese Punktevergabe ist totaler Schwachsinn, denn hier werden zwei Einzelergebnisse 
dem Mannschaftsergebnis im 5er Team gleichgestellt und das macht nun überhaupt keinen Sinn !!! 
Denn der Wettbewerb hat ja auch schließlich das Wort Mannschaft im Titel, aber das ist dem DBU Sportausschuss wohl völlig entgangen !!! 
Ein bisschen nachdenken, kann manchmal hilfreich sein.

Nun zum Wesentlichen, wir wurden der Gruppe A zugelost und hatten mit Bayern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen die eindeutig schwere Gruppe.

Am Samstag früh starteten wir in die Vorrunde gegen Hamburg und konnten mit 12 Punkten und 987 Pins schon mal einen guten Anfang setzen.
Dann folgt mit Bayern direkt der erste Favorit und leider fanden wir nicht so richtig zu unserem Spiel und holten mit 932 Pins nur 2 Punkte,
diese Ausbeute war sehr mager.
Die Motivation war trotz dieser Niederlage ungebrochen, denn nun folgt mit Niedersachsen der zweite Titelkandidat.
Die Partie blieb bis zum 10 Frame super spannend, denn allen Spielerinnen war klar, hier fällt jetzt die Vorentscheidung, Finale ja oder nein.
Leider konnten wir mit unserem bis dahin höchsten Durchgang 1013 nur 4 Punkte holen.
Diese Niederlage tat schon sehr weh, denn wir hatten es echt in der Hand aber konnten es einfach nicht umsetzen.

Die dann folgende Mittagspause kam uns sehr gelegen, denn man konnte sich noch mal sammeln und sich auf den nächsten Favoriten einstellen.
Die Mädels aus Schleswig-Holstein kennen wir aus der 2. Bundesliga und die Spiele sind immer super spannend.
Mit 1020 Pins holten wir 10 Punkte und rutschten in der Zwischentabelle wieder ein wenig nach oben, aber wir schafften nicht den Sprung
auf die vorderen beiden Plätze.

Im letzten Durchgang des Tages erzielten wir mit 1005 12 Punkte, aber Bayern und Niedersachsen war einfach nicht von den beiden vorderen Plätzen zu verdrängen.

Am Samstag Abend war uns leider schon klar, wir schaffen es nicht aus eigener Kraft, auch wenn wir in den letzten beiden Begegnungen die maximale 
Punktzahl von 28 holen, was wir im übrigen auch taten, mit Durchgängen von 1066 und 962.

Wir erreichten mit einem Mannschaftsschnitt von 199,57 Pins und 68 Punkten den 3. Platz in unserer Gruppe A.

Finalteilnehmer der Gruppe A waren somit Niedersachsen mit einem Schnitt von 202,43 und 78 Punkten und Bayern mit 201,03 Schnitt und 74 Punkten.
Aus der Gruppe B erreichten die Berliner mit 200,06 Schnitt und 78 Punkten, sowie Württemberg mit 188,77 Schnitt und 74 Punkten das Finale.

Dieses Finale fand dann auf der Bowlingbahn in Frankfurt Eschersheim statt, d.h. die Finalteilnehmer mussten schleunigst Ihre Sachen packen und die
Fahrt nach Eschersheim antreten. Auch eine sehr durchdachte Aktion !! 

Im Endspiel in Eschersheim traten dann Berlin und Niedersachsen gegeneinander an und hier hatten die Berliner Mädels einen deutlichen Vorteil, den sie 
auch zu nutzen wussten, denn als Bundesligateam wissen sie mit solchen Situationen umzugehen und sie holten sich auch ganz souverän den Titel.

Unseren allerherzlichsten Glückwunsch !!

Auf diesem Wege noch einmal einen gaaaanz herzlichen Dank an "meine" Mädels für dieses sehr schöne Wochenende.
Einen besonderen Dank auch an Antje, du warst eine super Bereicherung für das Team, gerne jederzeit wieder.
Wir hatten meeeega viel Spaß und einen tollen Teamspirit, auch wenn wir ohne Medaille nach Hause fahren mussten, wir probieren es halt im nächsten Jahr wieder. 


Bowlingtechnisch gesehen ist jetzt erst einmal Pause und die Saison geht im Januar dann mit den Ligenstarts weiter und wir hoffen, dann an unsere Leistungen
direkt wieder anschließen zu können.

2018: Senioren-DM Gesamtbericht

Anbei der Gesamtbericht von Renate: hier

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Bowling - Bronze für Uschi Diekhoff bei der EM in Wien

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